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Jens Reinhold
[Text only in German]
Tja, bootfahren tu ich, weil ich
mit 4 damit angefangen hab. Immer wieder frage ich mich
zwar, wie es fast 25 Jahre später immer noch die
gleiche Faszination auf mich ausüben kann. Aber
wahrscheinlich liegt es daran, weil es im Wasser stattfindet,
das immer gleich ist und dann doch anders.
Schon der alte Siddhartha (Hesse)
beschreibt das so:
" ... Dies Wasser lief und lief,
immerzu lief es,
und war doch immer da, war immer und allezeit dasselbe
und doch jeden Augenblick neu!"
Und als Kajakfahrer im Wildwasser
wird man Teil dieses Ganzen, egal ob beim Spielen oder
beim Befahren eines schweren Baches. Deshalb ist es
wahrscheinlich so geil. Außerdem: wo könnte
man "Flow" besser erleben, als in dem Element,
von dem die Bezeichnung stammt?
Und dann macht es mir auch noch
unbandig Spaß, anderen das Bootfahren zu vermitteln.
Deshalb bin ich schon so lange bei der Kanuschule Noris
und an der Sportuni Erlangen- Nürnberg ... und
das Buch zur Eskimorolle.
Eindrucksvoll ist bootfahren fast
immer.
Am allereindrucksvollsten in meiner
Paddlerkarriere war allerdings die Erstbefahrung des
Karanlikici Canyon des Esen Cayi (Türkei) und ein
dreitägiger Run durch die Schluchten des Clarks
Fork (USA) bei zuviel Wasser und mit falscher Ausrüstung
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